r/Unbeliebtemeinung • • May 25 '26

Nichtmal die Mods mögen den Post! Feedback-Hub zur Moderation

4 Upvotes

Hallo zusammen,

wir richten diesen Thread als dauerhafte Sammelstelle für Feedback zur Moderation auf r/Unbeliebtemeinung ein.

Der Hintergrund ist simpel: Immer wieder entstehen einzelne Posts über die Moderation („Mods sind blöd“, „Warum wurde XY gelöscht?“ usw.). Das sorgt oft für unnötige Eskalationen und macht es schwer, konkrete Kritik oder Verbesserungsvorschläge sinnvoll zu sammeln.

Deshalb gibt es ab jetzt diesen Feedback-Hub.

Wofür ist der Thread gedacht?

  • Kritik an Moderationsentscheidungen
  • Verbesserungsvorschläge
  • Fragen zur Regelumsetzung
  • Allgemeines Feedback zur Atmosphäre im Sub
  • Hinweise auf mögliche Fehlentscheidungen

Sachliche Kritik ist ausdrücklich erlaubt und erwünscht.

Wichtig zur Moderation

Uns wird häufiger vorgeworfen, Meinungen zu „zensieren“ oder Inhalte zu löschen, nur weil sie uns persönlich nicht gefallen.

Auch dieser Thread wird moderiert.

Kritik an der Moderation ist völlig okay und ausdrücklich erlaubt. Beleidigungen, persönliche Angriffe, Hassrede oder andere Regelverstöße jedoch nicht.

Wenn Kommentare in diesem Thread entfernt werden, dann nicht wegen der Meinung selbst, sondern weil auch hier die Reddit-Hausregeln und die Subregeln gelten.

Das betrifft zum Beispiel:

  • Beleidigungen
  • persönliche Angriffe
  • Hassrede
  • Aufrufe zu Gewalt
  • sonstige Regelverstöße

Diskussionen über konkrete Bans oder Mod-Mails gehören weiterhin in die Mod-Mail.

Wir lesen mit und nehmen sinnvolles Feedback ernst.


r/Unbeliebtemeinung • • 10h ago

Unsicher, ob unbeliebt Mit dem Auto zu fahren ist einfach tausendmal besser, als Öffis zu benutzen.

957 Upvotes

Hier liest man ja immer, dass man kein Auto braucht, in der Stadt gibts ja super Anbindung etc.

Ich finde die Öffis nutzen einfach so unangenehm und kann diesen ganze Auto-Hate null verstehen.

Ich kann entscheiden wann und wie ich wohin will. Im Auto kann man per Freisprechanlage telefonieren, Musik oder Hörbuch hören oder was auch immer. Es gibt keine verdreckten Sitz, kein assoziales Verhalten und wenn ich mal flexibel irgendwie meine Route ändern will, weil ich zu einem speziellen Bäcker oder sonst was will, hab ich da null Scherereien. Keine Abhängigkeit von irgendwelchen Fahrplänen oder Störungen auf der Strecke.

Ich wohne am Rande einer Großstadt und kann das Stauargument auch nur zum Teil nachvollziehen. Es gibt zu Stoßzeiten zwar Stellen, an denen es deutlich länger dauern kann, aber die versucht man dann eben zu meiden.


r/Unbeliebtemeinung • • 4h ago

München ist mittlerweile die einzige "vorzeigbare" Metropole in Deutschland um internationale Großevents wie Olympia zu veranstalten

201 Upvotes

Ich hab in den letzten Tagen so ein bisschen dieses ganze Thema rund um die deutsche Olympiabewerbung verfolgt. Ich komme selbst aus NRW und fand es schön das die Städte in der Region das Selbstbewusstsein haben sich für so ein Event zu bewerben. Aber um ehrlich zu sein ist es absolut richtig, dass sich München international bewirbt um die Spiele nach Deutschland zu holen.

Wie würde denn Olympia in Rhein-Ruhr, Berlin oder Hamburg aussehen? Mal davon abgesehen, dass Rhein-Ruhr eine riesige, chronisch vernachlässigte Betonwüste ist, hätte die Region selbst mit einer Kernsanierung keine wirkliche internationale Strahlkraft. Rhein-Ruhr ist wie Berlin einfach mehrheitlich grau, dreckig, voller Baustellen, mit teilweise nicht funktionierenden ÖPNV und massiven Imageproblemen im Inland.

München hat was Prestige und Städtebau angeht das beste und einzig vorzeigbare Profil für so einen Wettbewerb. Es hat ein positives, internationales Image. Es ist meiner persönlichen Erfahrung nach die mit Abstand sauberste Stadt der "großen 4" und es gibt im Gegensatz zu Berlin und Hamburg auch eine Mehrheit der Bürger die das ganze in der Stadt haben will.

Ich finde das ganze kann man auch auf andere Großevents übertragen. München hat hier in praktisch allen Bereichen die Nase vorn. Und ich finde das schade.

Das ganze soll jetzt keine Grundsatzdiskussion darüber werden ob Großevents in Städten irgendeinen Sinn ergeben. In Berlin und Hamburg argumentiert man mit den hohen Kosten, der Mietenbelastung, Schuldenlast und Sanierungsstau. Meiner Meinung nach sollte man die Städte aber gar nicht erst für solche Events in Betracht ziehen weil sie für internationale Events nicht gemacht sind. Das gleiche gilt für Frankfurt oder Stuttgart. Wie würde das bitte aussehen? Marathonlauf vom Bahnhofsviertel zur Konstablerwache? In Berlin Dressurreiten am Kotti? Beachvolleyball am Alexanderplatz? Nein Danke.


r/Unbeliebtemeinung • • 7h ago

Unsicher, ob unbeliebt Es sollte für alles was man zum Leben braucht ein staatliches Mindestprodukt geben.

206 Upvotes

Es ist eine Binsenweisheit, dass wenn etwas privatisiert wird, es erst teuer und dann scheiße wird.

Warum nicht also allem was man zum Leben braucht ein Staatsprodukt entgegenstellen. Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Wohnen, Strom, Mobilität, von mir aus auch Auto und Kraftstoff, Mobilfunk, PC/Handy,...

Die Preise bestimmt der Staat und sind so gestaltet, dass sie genau Kostendeckend sind und vom Existenzminimum bezahlt werden können. Das Staatsprodukt entspricht dabei genau den gesetzlichen Vorgaben.

Wer mehr oder besseres will, muss halt die Produkte der Privatwirtschaft kaufen.

Das könnte doch dafür sorgen, dass die Privatwirtschaft tatsächlich besser sein muss, wenn es mehr Geld für ein Produkt verlangt, das auch der Staat liefert. Dadurch dass das Staatsprodukt einen fixen Preis hat kann der Preis für Sprit auch nicht durch Gier immer weiter nach oben getrieben werden.

Nun hängt mich!


r/Unbeliebtemeinung • • 8h ago

Das Modell einer macht Karriere + einer Haushalt ist gar nicht so schlecht.

174 Upvotes

Mega effizient. Wenn einer sich voll auf Karriere konzentriert, verdient man pro Stunde viel mehr als wenn beide nur Teilzeit arbeiten.

Ich glaub die ganze Debatte ist voll in eine falsche Richtung eingeschlagen. Anstatt zu gucken, dass jetzt alle Frauen auch arbeiten, damit die selbständig bleiben, hätte man das Problem anders lösen müssen. Wer von den beiden Karriere macht, muss halt für den anderen langfristig sorgen. In vielen Ländern wird das z. B. darüber gelöst, dass die Frau das ganze Vermögen bekommt (Haus, etc.).

Klar, muss nicht für jeden das Modell sein, aber ich glaube für die meisten wäre das eigentlich das beste Modell. Dann sind nicht alle so gestresst. Alle können gesunde Sachen essen und nicht immer 1-min Pizza aus dem Backofen mit Käse, der kein Käse ist, weil man keine Zeit hat.


r/Unbeliebtemeinung • • 17h ago

Wer kein Wort Englisch (oder die Landessprache) spricht/versteht sollte nicht im Ausland Urlaub machen

384 Upvotes

Morgen endet mein erster Urlaub auf Mallorca (zugegeben: ein spezielles Fleckchen Erde) und ich bin entsetzt wenn ich mir die deutschen Urlauber anschaue.

Bekanntermaßen machen hier viele deutsche Urlaub, aber es ist und bleibt eine spanische Insel auf der nunmal nicht deutsch gesprochen wird. Und insbesondere die boomer ignorieren das vehement.

Da gibt es ernsthaft Leute, die mit einer riesigen faltkarte in den Bus steigen, irgendwo hin zeigen und sagen "ich will da hin" und dann empört sind, das der Busfahrer sie nicht versteht.

Oder leute, die Gegenstand xy kaufen möchten, aber nicht mal in der Lage sind ein "eight Euro" zu verstehen.

Versteht mich nicht falsch, das soll kein gatekeeping sein, natürlich gibt es Leute die nie wirklich Englisch oder was anderes gelernt haben, aber in meinen Augen sollte man wirklich dafür sorge tragen wenigstens nen paar Zahlen und ein paar einfache sätze zu lernen, bevor man das Muttersprachenland verlässt.


r/Unbeliebtemeinung • • 3h ago

Psychologie Studenten sind genauso toxisch wie Jura Studenten

31 Upvotes

ich bin der Meinung, dass viele Psychologie Studenten (die später Thepeut*innen werden wollen) zumindest ähnlich toxisch sind wie Jura Studenten. Sei es, dass keine Materialien weiterhin gegeben werden oder hart über Noten geurteilt wird. Es wird sich nicht von Noten erzählt wird und generell herrscht extremer Notendruck, und jeder denkt, er ist schlauer als der andere. Es wird geurteilt was das Zeug hält und Kompetenzen abgesprochen bei „schlechten Noten“ oder Überforderung im Studium.

Edit: Natürlich sind nicht alles so, aber diese Dynamik habe ich mitbekommen


r/Unbeliebtemeinung • • 8h ago

Wirklich unbeliebt Radfahrer gehören auf die Fahrbahn!

37 Upvotes

Und da ist die StVO auch auf meiner Seite.

Gemäß StVO §63a (1) ist "ein Fahrrad [...] ein Fahrzeug", das gemäß StVO §2 (1) die Fahrbahn benutzen MUSS.

Außer es ist ein Radweg BESCHILDERT mit den Verkehrzeichen 237, 240 oder 241. Also ein blaues rundes Gebotsschild mit einem weißen Fahrradsymbol drauf. KEIN blaues rundes Gebotsschild mit einem weißen Fußgängersymbol drauf ... dann ist der GEHWEG FÜR RADFAHRER TABU. Das Schild "Radfahrer frei" schenken wir uns bitte. Auch das kennzeichnet KEINEN BENUTZUNGSPFLICHTIGEN FAHRRADWEG.

Leute, wenn ihr nicht wollt, dass Radfahrer in der Stadt legal vor euch auf der Fahrbahn fahren, engagiert euch entsprechend politisch, dass Radwege vermehrt gebaut werden.


r/Unbeliebtemeinung • • 16h ago

Wirklich unbeliebt Deutsche erziehen ihre Kinder am besten

80 Upvotes

Ich hasse es wenn man sagt, deutsche Kinder sein zu verwöhnt. Entschuldigung, aber ihr habt keine Ahnung was es mit einen persönlich macht unter Eltern in Südosteuropa aufzuwachsen, die einen ständig beleidigen,gaslighten oder auch schlagen. Jeder der hier in Deutschland mit solchen Eltern aufwächst, hat in der Regel einen Knacks dadurch fürs Leben und wälzt es dann auf seine Kinder ab vorausgesetzt heiratet eine schöne deutsche Melanie oder Nele die ihm beibringt dass man so nicht mit Kindern umgehen darf.

Ich erinnere mich wie ich nach etlichen Jahren nie wirklich meine Eltern kennengelernt habe in dem Sinne da es im Haus immer nur Streit und Probleme gegeben hat. Ich weiß bis heute nichts von deren Kindheiten und werde es vermutlich auch niemala erfahren

Edit: Sorry hab den letzten Part vergessen: wollte nur sagen dass deutsche Kinder in der Regel in Ruhe gelassen werden und dadurch die Möglichkeit bekommen ohne Einschränkungen frei aufwachsen können und einen Charakter formen auf positive Weise


r/Unbeliebtemeinung • • 5h ago

Motorroller sind tausendmal besser als Autos

5 Upvotes

Motorroller fahren ist in Städten (außer Winter) tausendmal besser als Auto fahren. Wozu auto wenn man nicht gerade mehr als eine Person mitnimmt?

Kein Parkplatz suchen
Kein TÜV
Keine Steuern
2 Liter auf 100KM
Versicherung ca 50€ IM JAHR
Macht mehr Spaß

Ich wundere mich extrem, wieso so viele Leute an schönsten Sommertagen alleine in einem Riesen SUV sitzen statt chillig durch die City zu cruisen. Ich finde viel mehr Leute sollten Roller fahren. Das würde auch den Verkehr entlasten


r/Unbeliebtemeinung • • 1d ago

Ich hasse asoziale Balkonraucher, es gehört endlich komplett verboten

102 Upvotes

Man will einfach nur verdammt noch mal kurz stoßlüften oder sich mal auf den Balkon setzen und zack kriege ich sofort wieder diesen ekelhaften ranzigen Qualm direkt ins Gesicht gedrückt. Jeden verdammten Tag die gleiche Scheiße.

Mir ist es so unfassbar scheißegal was ihr in eurer eigenen Wohnung macht. Kleistert euch die Wände mit Teer zu erstickt von mir aus in eurem eigenen Mief aber rafft es endlich mal dass eure persönliche Freiheit da aufhört wo ihr andere Leute belästigt und gesundheitlich schädigt. Ich bezahle ein absolutes Vermögen für meine Wohnung um mich hier wie in einer asozialen Bahnhofskneipe von 1990 zu fühlen weil die Nachbarn zu faul sind ihren Arsch vor die Haustür zu bewegen.

Am allermeisten liebe ich es ja wenn man abends vorm Schlafengehen das Schlafzimmer lüften will und die ganze Bude danach riecht als hätte man darin gerade eine Party gefeiert. Man wird in den eigenen vier Wänden rund um die Uhr ungefragt zum Passivrauchen gezwungen. Und kommt mir bloß nicht mit dieser lächerlichen Ausrede von wegen das ist mein gutes Recht weil ich Miete zahle oder weil es mein Eigentum ist. Eigentum verpflichtet und ihr habt kein Recht darauf die Luft der gesamten Nachbarschaft zu verpesten.

Diese ganzen komplett nutzlosen Gerichtsurteile zu irgendwelchen Rauchzeiten sind der größte Witz überhaupt. Als ob sich auch nur ein einziges Schwein daran hält. Es braucht endlich ein knallhartes gesetzliches Verbot ohne irgendwelche Ausnahmen für alle Balkone und Terrassen in diesem Land. Wer rauchen will soll runter auf die Straße gehen und dort die Luft verpesten oder drinnen die Fenster verrammeln. Ich habe diese grenzenlose Rücksichtslosigkeit so unfassbar satt.


r/Unbeliebtemeinung • • 1d ago

Die Menschen in Deutschland wollen die Rentenkatastrophe

343 Upvotes

Das zugrundeliegende Problem ist eigentlich so simpel, dass es jedem Grundschüler verständlich erscheinen müsste: Wenn immer weniger Leute Kekse backen und immer mehr Leute Kekse essen, dann gibt es bald nicht mehr genug Kekse für alle.

Es gäbe verschiedene Varianten, wie man das lösen könnte:

  • Man könnte mehr Geld von den Superreichen umverteilen, aber das wollen wir nicht.
  • Man könnte die Menschen länger arbeiten lassen, aber das wollen wir nicht.
  • Man könnte die Rentenbeiträge erhöhen, aber das wollen wir nicht.
  • Man könnte die Renten kürzen, aber das wollen wir nicht.
  • Man könnte mehr Kinder in die Welt setzen und eine allgemein kinderfreundlichere Politik machen, aber das wollen wir nicht.
  • Edit: Wir könnten Migration fördern, aber Migration will ein großteil der Bevölkerung ebenfalls nicht.

Es gibt ein großes Problem, es gibt verschiedene Lösungsansätze, aber keiner davon ist gewollt.

Die einzige vernünftige Schlussfolgerung, die ich daraus ziehen kann, ohne dem Großteil der Bevölkerung komplette Dummheit unterstellen zu müssen, ist der, dass die Menschen die Rentenkatastrophe wollen, die auf uns zurollt. Wer sich mit beißen und kratzen gegen jeden Lösungsansatz für ein Problem wehrt, der versteht entweder das Problem nicht, oder er will das Problem.


r/Unbeliebtemeinung • • 1d ago

Wirklich unbeliebt Hamburgs und Berlins Olympiaeinstellung spiegelt die deutsche Gesinnung wider.

276 Upvotes

Es ist bemerkenswert. Wir sind wirklich Weltmeister im Dagegensein. Egal in welchem Bereich, wir haben uns eine Grundhaltung des Dagegenseins antrainiert.

In Hamburg und Berlin ist die Olympiabewerbung gescheitert und ich verstehe diese Einstellung nicht.

Wenn Menschen Lust haben etwas auf die Beine zu stellen, sollte die erste Reaktion eine Unterstützung sein. Aber nein:

Jemand will ein Unternehmen gründen: “Weißt du eigentlich was das bedeutet und was da auf dich zukommt?!”

Ich beobachte diese Haltung in nahezu allen Lebensbereichen. Vom Windradbau bis hin zum E-Auto. Sobald jemand etwas anpacken will, einfach etwas MACHEN will, werden Hürden aufgebaut und der Gegenwind ist enorm. Wir hängen zu sehr am Status quo.

Wir brauchen dringend eine positive Zukunftserzählung in diesem Land!

Sogar in München wurde mir gesagt: “AbER daS GeLd”. Also wenn sich München keine Olympischen Spiele leisten kann, dann könne wir die Olympischen Spiele auch abschaffen.

Überraschenderweise ist das in anderen Ländern komplett anders. So sehr ich die USA auf einer politischen Ebene kritisiere, so sehr mag ich die Menschen dort, weil sie im Ganzen eine größere Machereigeschaft haben.

Annex1: als Rollstuhlfahrer der gerne reist, sieht man sehr genau in welchen Städten Olympia war und wo nicht.

Annex2: Das war nicht immer so, es gab eine Zeit in diesem Land in dem das anders war. Ich glaube in dieser Zeit sind viele Unternehmen entstanden, von denen wir heute noch profitieren und einen Wohlstandsgewinn erleben dürfen.

Edit: Die Kommentare spiegeln diese Haltung wider. Ein enorm großer Fokus auf das Negative. Ich kann für alles immer ein Argument dagegen finden und dieses Argument dann bis ins Unendliche pushen. Ooooder ich fokussier mich aufs Positive. Wir können da wirklich noch viel lernen.


r/Unbeliebtemeinung • • 1d ago

Wirklich unbeliebt Das Auto sollte nicht mehr die Städte dominieren

142 Upvotes

Genauso wie die USA ihren Waffenfetisch haben, hat Deutschland den Autofetisch.
Das Auto wird mit Freiheit und Wohlstand assoziiert.
Gleichzeitig ist der Autoverkehr (nach Stürzen und Suiziden) die dritthäufigste nicht natürliche Todesursache in Deutschland.
Alle 3 Stunden stirbt in Deutschland jemand durch Autos.
Würde jeden Monat ein voll besetzter Ferienflieger (A320/B737) in Deutschland abstürzen, würde dies immer noch weniger Tote verursachen, als der Autoverkehr. Der mediale Aufschrei wäre allerdings immens.
Beim Autoverkehr werden Todesfälle in einem Ausmaß hingenommen, der in so ziemlich allen anderen Fällen nicht hingenommen werden würde.
Dazu kommt noch die Luftverschmutzung und der Lärm, beides reduziert nachweislich ebenfalls die Lebenserwartung.

Darüberhinaus ist das Auto die ineffizienteste Möglichkeit, große Menschenmengen zu bewegen. Eine Buslinie mit Gelenkbussen im 10-Minuten-Takt hat beispielsweise bereits eine höhere Kapazität als eine Fahrspur Autos innerorts.

Des Weiteren ist die Instandhaltung der ganzen Straßen ein gewaltiger Posten in allen kommunalen Haushalten, demgegenüber steht kein einziger Cent Einnahmen: Es gibt in Deutschland nirgends eine City-Maut.
Ähnliches gilt ebenfalls für Parkplätze: Der Großteil ist gratis, der kleine Rest wird für meist 30-60 €/Jahr an die Anwohner verramscht.

Die ganzen Asphaltflächen sorgen dafür, dass sich die Städte im Sommer viel stärker aufheizen, im Herbst bei Starkregen kann das Wasser nicht versickern und Hochwasser/Überflutungen werden wahrscheinlicher.

Zusätzlich gibt es kein Verkehrsmittel, das noch weniger Menschen nutzen können:
- Man muss volljährig sein
- Man muss es sich leisten können (Führerschein, Autokauf, Versicherung, TÜV, Sprit, Reparaturen, etc.)
- Man muss körperlich dazu in der Lage sein, was viele Behinderte oder Alte ausschließt.

Trotz alledem liegt der Fokus der Verkehrsplanung weiterhin eindeutig auf dem Auto: Kein Verkehrsmittel bekommt für seine Infrastruktur mehr Steuergeld und kein Verkehrsmittel bekommt mehr Platz.

Wenn irgendwo zu wenig Platz für alle ist, gibt es zuerst keinen Radweg, dann keine Busspur (in manchen Städten auch andersrum) und zuletzt wird auch der Fußweg auf eine Mindestbreite zurechtgestutzt.
Erst wenn das alles nicht mehr reicht, muss auch das Auto leiden.

Es sollte ein komplettes Umdenken geben: Das Auto soll nicht mehr alles dominieren, sondern überall auf ein absolutes Minimum zurückgedrängt werden.
- Keine mehrspurigen Straßen mehr
- Sämtliche Nebenstraßen zu Einbahnstraßen (Fahrräder frei)
- Keinerlei kostenlose Parkplätze mehr, auch die Anwohnerparkausweise sollen mindestens 50 €/Monat kosten, in Innenstädten dürfen auch 200 €/Monat kein Tabu sein.
- Durchgangsverkehr komplett unterbinden: Von einem Stadtviertel soll man mit dem Auto ausschließlich erstmal zur nächstgelegenen Umgehungsstraße/Autobahn fahren müssen, dann um die Stadt rum und dort wieder rein. Dadurch sollen 2km-Strecken nicht mehr mit dem Auto gefahren werden.
- Baulich getrennte Radwege auf sämtlichen Straßen mit mehr als 100 Autos/Stunde im Berufsverkehr.
- Großflächige Entsiegelung und Begrünung zwecks Anpassung an Extremwetter.
- Ladezonen alle 50-100 m, damit der Wirtschaftsverkehr vernünftig parken kann und nicht mehr Rad-/Fußwege blockiert.


r/Unbeliebtemeinung • • 1d ago

Unsicher, ob unbeliebt Internetgeschwindigkeiten in Bits statt Bytes anzugeben ist dämlich und verwirrend

664 Upvotes

Jeder normale Mensch den ich kenne rechnet bei digitalen Medien immer in Bytes, sei es die Kapazität von Festplatte/USB stick, wie viel Speicherplatz ein Bild/Video/Spiel/Datei nimmt, und beim Downloaden wird meistens auch eher von Megabytes pro Sekunde gesprochen.

Dann jedoch mega/gigabits bei Heiminternetverträgen und Routern zu benutzen ist ein reines Marketing gimmik um Leute die den Unterschied nicht kennen auszutricksen und ne größere Zahl in der Werbung benutzen zu können. Der scheiß sollte geändert werden dass da auch von Bytes gesprochen wird, dass man nicht immer durch 8 teilen muss um an die Zahl zu kommen die man eigentlich wissen will


r/Unbeliebtemeinung • • 1d ago

Zuckerfreie Erziehung produziert gestörtes Essverhalten

281 Upvotes

Niemand _braucht_ Zucker, das ist klar. Weniger davon ist besser, auch klar. Trotzdem halte ich das, was manche Eltern mit ihren Kindern anstellen, für eine absolut bescheuerte Ideen.

Auf dem Kindergeburtstag und in der Kita sitzt eins mit Dinkelwaffel und Gemüsesticks daneben und guckt zu, wie die anderen Torte essen. Es wird nämlich ohne den bösen Industriezucker und ohne Süßigkeiten ernährt.

Und dann kommt die Phase, die jeder kennt, der solche Kinder mal erlebt hat. Bei Oma wird gehamstert. Bei Freunden wird gegessen, bis schlecht ist. In der Schule wird getauscht. Das erste eigene Taschengeld geht komplett in Haribo. Wer etwas verbietet, ohne den Umgang damit zu üben, produziert genau das Verhältnis zum Essen, das er verhindern wollte.

Am absurdesten wird es beim Etikettenzirkus. Der Industriezucker ist der Feind, aber Dattelsüße, Fruchtsäfte, Agavendicksaft und Reissirup sind in Ordnung, weil sie natürlich klingen. Für den Körper ist das nahezu derselbe Zucker, nur teurer, und die Eltern haben trotzdem das Gefühl, etwas anderes gemacht zu haben.

Ehrlich gesagt geht es meistens auch gar nicht um das Kind. Es geht darum, die Sorte Eltern zu sein, bei der so etwas nicht ins Haus kommt. Man erkennt es daran, dass es erzählt wird. Auf dem Spielplatz, im Elternchat, beim Grillen.

Ein Kind, das zweimal die Woche was Süßes bekommt und irgendwann von selbst aufhört, weil es reicht, hat mehr gelernt als eins, das mit zwölf heimlich Snickers im Schulranzen hat.


r/Unbeliebtemeinung • • 1d ago

Immer noch unbeliebt, aber selten gehört G8 ist besser

28 Upvotes

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ich habe vor zwei Jahren mein Abi in BW gemacht (damals noch regulär im G8) und verfolge die aktuelle Rückkehr zu G9 mit ziemlicher Skepsis.

Versteht mich nicht falsch: Ich war auf der Schule definitiv kein Überflieger (Schnitt im 2er-Bereich), kam aber im Großen und Ganzen gut durch. Was mich rückblickend – und eigentlich auch schon damals – extrem gestört hat, war gar nicht der Notendruck, sondern die absolute Langeweile und Effizienzlosigkeit in der Oberstufe.

Gefühlt haben wir winzige Themenblöcke über Wochen getreten, nur damit auch der Letzte mitkam oder der Lehrer exakt seinen Bildungsplan abarbeitete. Ich habe mich dauernd gefragt: Warum machen wir das hier eigentlich so? Warum ist der Unterricht methodisch so verstaubt, und was bringt mir dieser Stoff später überhaupt?

Ich kenne die typischen Argumente gegen G8 (zu viel Stress, keine Freizeit mehr für Vereine etc.). Aber ist die Lösung wirklich, einfach ein Jahr mehr Zeit auf ein völlig veraltetes System draufzuwerfen?

An meiner ehemaligen Schule hat man das gut gesehen: Um den Schülern "mehr Förderung" zu bieten, wurden verpflichtende kreative AGs gestrichen und durch zusätzliche Mathe- und Deutschstunden ersetzt. Ergebnis? Noch mehr klassischer Frontalunterricht.

Meiner Meinung nach heilt G9 hier nur Symptome. Wenn das Grundkonzept – veraltete Lehrpläne, starrer Frontalunterricht, fehlende individuelle Förderung – nicht angepackt wird, bedeutet G9 doch am Ende nur: Wir strecken schlechten und langweiligen Unterricht einfach auf ein Jahr mehr.


r/Unbeliebtemeinung • • 1d ago

Nein, du bist nicht die "Cool Mom", weil du den Elternabend nur mit Alkohol erträgst

156 Upvotes

Vor allem bei Social Media aber auch in meinem Umfeld stoße ich immer wieder auf Aussagen (vor allem von Müttern), dass die anderen Mütter aus der Kita, in der Bambini Fußballtraining WhatsApp Gruppe, beim Elternabend in der Grundschule... alle ach so anstrengend sind. Es ist ja ein Trend geworden, Wein in den Kaffeebecher zu füllen, um die Zusammenkunft mit anderen Eltern dank des Alkohols besser zu ertragen.

Ja, manche Eltern nerven und übertreiben. Aber die meisten Eltern sind doch einfach irgendwie... normal? Zumindest bei uns in der normalo Stadtteilkita und in der normalo Stadtteilschule. Viele Eltern bei uns können nicht so gut Deutsch, die hören beim Elternabend zu und stellen keine Rückfragen und fangen erst recht nicht an, mit der Lehrerin zu diskutieren. Dann gibt's Eltern, die sieht man nie und dann gibt's Eltern, die zwar Fragen stellen und Anmerkungen haben, aber in einem vertretbaren Rahmen.

Die typische "Dinkel-Dörte", die viel zu lange irgendwas Geisteswissenschaftliches studiert hat und jetzt als Vollzeit Mutter von Malte-Leander und Blomma-Lillith einen kleinen ehrenamtlichen Öko Tauschladen initiiert hat und sich für ein Zuckerverbot in der Einrichtung stark macht, ist doch eher die Ausnahme.

Warum muss man sich also selbst aufwerten, indem man andere abwertet?

Auch dieser Hate gegen den Elternbeirat oder gegen den freiwilligen Kuchenverkauf am Sommerfest verstehe ich nicht. Ist doch super, dass es Eltern (meist Mütter) gibt, die sich engagieren.

Ja, Elternschaft ist per se erstmal nicht cool und in der Küche stehen und für die Kita einen Blechluchen backen, während kinderlose Paare gerade Steilwände des Atlas Gebirge hochklettern, ist nicht gerade aufregend, aber niemand wird cooler, wenn er andere abwertet.


r/Unbeliebtemeinung • • 5h ago

Wirklich unbeliebt Unbeliebte Meinung: Joel hat am Anfang von Last of Us: Part 2 genau das bekommen, was er verdient hat.

0 Upvotes

Ich weiß, dass Joel für viele Fans die absolute Heilsfigur ist und sein Schicksal in The Last of Us Part 2 für Empörung gesorgt hat, aber ganz ehrlich: Wenn man sich mal objektiv anschaut, was für ein Mensch er eigentlich war und was er Ellie angetan hat, war sein Ende nur konsequent.

Man muss sich das mal vor Augen führen: Joel ist kein unschuldiger Held. Er hat massenhaft Menschen auf dem Gewissen. Allein im Krankenhaus am Ende des ersten Teils hat er locker um die 50 Leute umgebracht – und das waren fast alles Menschen, die einfach nur versucht haben, die Welt zu retten oder zumindest eine verdammt schwere Arbeit zu leisten. Davor, in seiner Zeit als Schmuggler und Plünderer nach dem Ausbruch, hat er noch viel mehr auf dem Kerbholz. Er hat unzählige Leben zerstört, geraubt und gemordet, um zu überleben.

Und dann kommt der entscheidende Punkt in Teil 1: Er entscheidet ganz egoistisch, dass seine eigenen Vatergefühle wichtiger sind als ein potenzielles Heilmittel für die gesamte Menschheit. Er nimmt der Welt die Chance auf einen Neustart.

Vor allem aber nimmt er Ellie etwas: Ihr Lebenssinn. Ellies gesamter Überlebenskampf und der Schmerz über all die Verluste ihrer Freunde und Weggefährten auf ihrer langen Reise bekommen erst dadurch ihren Sinn, dass sie am Ende ihr Leben für die Menschheit opfern kann. Indem Joel ihr diese Chance verwehrt, entwertet er all das, was sie durchgemacht hat.

Und als ob das nicht reicht, lügt er sie danach auch noch eiskalt an. Er hat nicht mal den Mut, ihr die Wahrheit zu sagen, sondern manipuliert sie, weil er genau weiß, dass sie ihn verachten würde, wenn sie wüsste, was er getan hat.

Wer so viele Leben auf dem Gewissen hat, die Welt um ihre letzte Hoffnung bringt und das Mädchen, das er angeblich liebt, mit einer Monsterlüge abspeist, der darf sich am Ende nicht wundern, wenn ihn seine Vergangenheit einholt. Abby mag aus egoistischen Motiven gehandelt haben, aber unterm Strich hat Joel exakt das bekommen, was er jahrelang selbst ausgeteilt hat.

Change my mind.


r/Unbeliebtemeinung • • 5h ago

Unsicher, ob unbeliebt Die Nationalmannschaft ist das Ergebnis vom Leistungsprinzip

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Wenn Deutsche lieber im Monte Stream 50 Euro von Papas Kreditkarte spenden, als sich auf dem Bolzplatz oder im Leistungszentrum durchzusetzen, sollte man nicht rumheulen, wenn die Mannschaft sich so zusammensetzt, wie sie es tut. Nichts ist so leistungsorientiert und freier von Nepotism wie der Spitzenfußball.

Ganz unabhängig davon, wie beschissen die Nationalelf gerade grundsätzlich ist.


r/Unbeliebtemeinung • • 2d ago

Unsicher, ob unbeliebt Wer Eier aus Bodenhaltung kauft, ist kein guter Mensch.

1.0k Upvotes

Ich find's jedes Mal wieder traurig im Supermarkt: Die Fächer mit den Eiern aus Bodenhaltung sind immer als Erstes komplett leer.

Versteht mich nicht falsch, niemand muss gleich Veganer oder Vegetarier werden. Ich ess selbst auch Eier. Aber bei uns kosten Freilandeier gerade mal 1€ mehr, Bio-Eier vielleicht 1,50€ mehr. Wer schon Eier isst, kann doch wohl diesen einen Euro investieren, um wenigstens das absolut schlimmste Tierleid zu vermeiden. Es ist ja nun wirklich kein Geheimnis mehr, wie abartig die Bedingungen bei der Bodenhaltung sind.

Und mir kann auch keiner mit den teuren Lebenshaltungskosten kommen. Eier sind kein lebensnotwendiges Grundnahrungsmittel. Wenn es echt an diesem einen Euro scheitern sollte, dann kauft man halt mal nur 3 statt 4 Wochen im Monat Eier, dafür dann aber Freiland, wo die Hühner nicht ganz so extrem leiden. Der Preis entbindet einen nicht von der moralischen Pflicht.

Wichtiger Disclaimer zum Schluss, weil das Gegenargument eh gleich kommt: Nein, nur weil man Bio-Eier kauft, ist man nicht direkt ein guter Mensch. Der Umkehrschluss gilt leider nicht einfach so. Aber Bodenhaltung aktiv zu unterstützen, ist halt einfach mies.


r/Unbeliebtemeinung • • 11h ago

Nur weil man auf einer Bundesstraße Rad fahren darf, muss man es im Berufsverkehr nicht unbedingt tun!

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Mir kommt seit einiger Zeit jeden Morgen derselbe Radfahrer auf meiner Strecke auf der Bundesstraße entgegen. Die Straße ist nicht gerade ruhig, viele LKWs, Autos, Gegenverkehr, schlechte Einsicht durch Kurven ... Bundesstraße halt. Vor allem im Berufsverkehr.

Hinter ihm hängt meistens eine richtig lange Kolonne, wenn ich die Blicke der anderen Verkehrsteilnehmer richtig deuten kann, sind diese meistens nicht sehr begeistert. (ich muss zum glück in die andere Richtung)

Ich weiß auch, dass die Radfahrer auf der Bundesstraße fahren dürfen. Mir geht es auch nicht darum jemanden von der Straße auszuschließen. Aber nur weil etwas erlaubt ist, heißt es ja nicht automatisch, dass es sinnvoll ist.

Direkt neben der Bundesstraße gibt es auf diesem Abschnitt keinen durchgehenden Radweg, dafür gibt es genügend Feldwege, Forstwege und andere Verbindungen. Na klar ist es ein Umweg oder unbequemer zu fahren, aber wenn ich täglich mit dem Rad auf der Bundesstraße unterwegs wär, auf der ich durchgehend von Autos und LKWs überholt werden muss und sich ein (Stau) wegen mir bildet, würde ich mir persönlich eine andere Route suchen.

Und ja, ich weiß auch: Wer überholt muss das mit sicherem Abstand machen. Keine Diskussion!

Trozdem finde ich, dass man als Radfahrer auch ein stück weit mitdenken sollte, wenn man jeden Morgen bewusst eine Strecke mit erhöhtem Gefährdungspotential fährt, dass sich gefährliche Situationen ergeben können. Man kann rechtlich im Recht sein und sich trotzdem für die riskantere und unentspanntere Route entscheiden. Ich verstehe nur nicht, warum man das jeden Morgen freiwillig tun sollte.


r/Unbeliebtemeinung • • 2d ago

Unsicher, ob unbeliebt Adventskalender sind der größte Scam

81 Upvotes

Ich weiß, viele Leute lieben die Adventszeit und klar ist es irgendwie nett, wenn man jeden Tag ein Türchen auf machen darf, sich wieder wie ein Kind fühlen, aber wirklich 99% der Adventskalender von Firmen, also sei es ein Gewürz/Tee/Beauty Adventskalender, ist immer einfach nur Restware, die niemand kauft und übrig geblieben ist, und dann nochmal doppelt so teuer als würde ich die Sachen einzeln kaufen? Vorallem weil dann wieder die Hälfte Sachen sind, die man eh nie benutzt oder die einem nicht gefallen. Oder die Sachen nur in Mini Probegrössen dabei sind, und nicht mal in der Originalgrösse.

Find es gut, dass es Leute gibt die Adventskalender von Marken testen, und schon vorher ein „Unboxing“ machen, damit man nicht die Katze im Sack kauft - auf der Rückseite muss ja auch eigentlich immer genau stehen was drin ist, allein wegen Allergenen und so - aber das Leute das überhaupt feiern check ich ehrlich nicht. Wenn es ein guter Deal wäre, würde es sich für die Firma ja garnicht lohnen. Und don’t get me started mit so Influencer Adventskalendern. Einfach so eine Verarsche, checks nicht.

Falls ihr positive Gegenbeispiele kennt, let me know. Das einzige was ich nett finde sind die Tee Adventskalender von dm, aber selbst da zahlt man ordentlich drauf, wenn man den gramm preis vergleicht.

Naja, keine ahnung ob unbeliebt, scheint irgendwie ja viele Leute zu geben die das jedes jahr kaufen, sonst würds nicht so ein riesen Markt dafür geben? Gefühlt jede Marke hat irgendwie ihren eigenen Adventskalender und denk mir jedes Mal, was das soll.

Edit: Obviously hab ich nichts gegen selbstgemachte Adventskalender oder Adventskalender generell. Geht mir nur um die „Mogelpackungen“ und wie krass teuer die teilweise sind für nur Schrott Inhalt.

Edit 2: meine mit dem post hauptsächlich Adventskalender die gezielt an erwachsene vermarktet werden und teilweise 80-120€ kosten.


r/Unbeliebtemeinung • • 15h ago

Unsicher, ob unbeliebt Früher war Musik nicht besser.

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Ich bin der Meinung, dass Musik heute genau so gut ist wie früher. Dass Menschen die Zeit ihrer Jungen romantisieren, ist ja bekannt. Bei Musik hört man aber immer wieder, dass die 70er und 80er die besten Jahre waren. Nicht nur von den Menschen, die in dieser Zeit geboren wurden, sondern auch von Menschen in meinem Alter (um 2000 geboren).

Auch meine Lieblingsbands und Alben kommen aus den 70ern. Allerdings habe ich auch genug aktuelle Bands, die ich genau so gerne mag. Dass viele so über die Musik in den 70er und 80er Jahren denken, hat mMn. 3 Hauptgründe.

  1. Nostalgie und  Survivorship Bias: Wie bereits angesprochen, spielt Nostalgie eine große Rolle. Heutzutage hört und redet man über die ganz großen, innovativen und einflussreichen Bands und Alben aus dieser Zeit. Die ganzen seichten Radiosongs, die es auch damals gab, sind in Vergessenheit geraten. Demnach kommt es vielen, auch denjenigen, die später geboren sind, so vor, als ob es früher viel mehr gute Musik gab.

  2. Algorithmen und Social Media: Heutzutage bestimmen diese, was die breite Masse hört. Durch . Playlists und die Manipulation von Klickzahlen sind die immer selben Künstler mit den immer ähnlich klingenden Songs erfolgreich. Da das oft die leicht verdaulichen Radio Songs sind, kommt es uns oft so vor, als ob es keine gute Musik mehr gibt. Dabei gibt es so viel neue Musik wie noch nie. Es ist einfach nur sehr schwer, sie zu finden, da die Algorithmen uns immer wieder die gleichen großen Künstler vorschlagen. 

  3. Die Musikindustrie selber: Songs werden für Streaming gemacht und nicht mehr für Menschen. Alle Songs müssen ungefähr 2:20 Minuten lang sein, damit sie in die Playlist passen. Dazu gibt es noch Knebelverträge und Einflussnahme auf die Künstler, damit die Songs auf TikTok und Co. funktionierten und einen kurzen Hype haben. Dann wird der Song oder der Künstler so lang gemolken, bis er wieder in der Masse an Musik untergeht. Hierdurch geht die Kunst ein bisschen verloren, auch wenn der Künstler am Anfang ganz andere Intentionen hatte. Die Musik, die davon nicht betroffen ist, wird dann nicht in der breiten Masse bekannt aufgrund von Punkt 2.


r/Unbeliebtemeinung • • 2d ago

Unsicher, ob unbeliebt Ich verstehe Prepper immer mehr.

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Noch vor Corona hab ich mir manchmal so Reportagen über Leute angeschaut, die Unmengen an Dosen und Waffen im Keller lagern und sich beibringen lange im Wald überlegen zu können. Ich fand es immer witzig und die Leute kamen mir fast alle seltsam vor.

Dann kam Corona und aufeinmal hatte ich zeitweise kein Klopapier mehr. Seitdem lagere ich einen kleinen Vorrat an Lebensmitteln und Hygieneprodukten ein.
Und irgendwie wird dieser Vorrat immer größer, je mehr Nachrichten ich konsumiere. Ich hab mich schon über die Möglichkeiten von Wasserfilterung informiert und überlege seit dem Ukrainekrieg, mir Gold als Tauschmittel anzuschaffen oder Alkohol einzulagern, obwohl ich nichts trinke und auch mein Medikamentenschrank quillt mittlerweile über. Ich werd also immer mehr selbst zu dem, über den oder das ich vor Jahren noch gelacht habe.
Gut beim Thema Waffen anschaffen habe ich noch nicht ernsthaft überlegt, liegt aber daran dass ich mir bei meinem Talent eher selbst in den Fuß schießen, als einen Gegner treffen würde.
Aber wenn ich mir jetzt eine Reportage über Prepper anschaue, erwische ich mich dabei immer öfter „gute Idee“ oder „könnte ich doch auch machen“ denken.
Deswegen sorry da draußen an die Prepper dafür, dass ich über euch gelacht habe. In manchen Dingen habt ihr wohl doch Recht.

Flippe ich langsam einfach aus, konsumiere ich die falschen oder zu viele Nachrichten oder geht die Welt einfach wirklich den Bach runter? Ich weis es nicht.
Aber was ich weiß ist, dass mein Klopapiervorrat jetzt länger hält als vor Corona. Ob mir das jetzt in ner Krisensituation - Achtung Wortspiel - den Hintern rettet, weiß ich auch nicht.